Dies und das rund um die Ökokiste

Wir möchten Sie an dieser Stelle über Aktuelles rund um unseren Lieferservice auf dem Laufenden halten. Hier gehen wir auf Nachfragen ein, schildern saisonale Besonderheiten, Sie können einige unserer Produkte kennenlernen und all' die Dinge, die für Sie als Kundinnen und Kunden wichtig sind, finden hier ihren Platz. Unser Anliegen ist Transparenz!  Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns gern! 

20. März 2022

Warum auch bei uns die Preise steigen...

Sie haben vielleicht schon damit gerechnet... Allerorts steigen gerade die Preise ... und auch wir in Mahlitzsch werden unsere Preise den aktuellen Entwicklungen anpassen. 

Hiermit informieren wir Sie, dass wir ab 1. April 2022 die Preise für Mahlitzscher Erzeugnisse anheben werden. Dies gilt für Milch, Quark und Joghurt, Mehl und Getreide sowie unsere Backwaren. Darüber hinaus wird sich auch die Liefergebühr für unsere ÖkokistenkundInnen erhöhen. Zukünftig beträgt unsere Liefergebühr 3,95€. Wir können zudem nicht ausschließen, dass in der Zukunft weitere Preisanpassungen nötig werden. Vor allem die Anlieferungsgebühr deckt die realen Kosten noch nicht umfänglich ab.

Die Gründe für die Anpassung sind vielfältig. Vor allem die gestiegenen und weiter steigenden Energie-, Lohn- und Materialkosten sind enorm. Wir zahlen für einige Rohstoffe um ein Vielfaches mehr als noch vor wenigen Monaten. Dazu zählen beispielsweise Treibstoffe für unsere Fahrzeuge, Silagefolie oder auch Saaten für die Backwaren. Die gestiegenen Stromkosten zeigen sich beim Flaschenwaschen in der Molkerei, Kühlen unserer Lagerhäuser für das Gemüse oder in den Betriebskosten der Bäckerei.

Wir möchten auch zukünftig wertvolle Lebensmittel erzeugen. Dafür benötigen wir Strom, Wasser und – das wichtigste – Menschen. Damit wir also auch weiterhin auf Handarbeit und Vielfalt in der Verarbeitung setzen können, ist dieser Schritt nun notwendig.

Wir wünschen uns, dass Sie diese Preiserhöhungen mit uns tragen können, damit wir Ihnen weiterhin unsere Mahlitzscher Erzeugnisse in der gewohnten Demeter-Qualität liefern können.

Ökokiste mit Backwaren, Gemüse, Milch

4. Februar 2022

Wann hat das Warten endlich ein Ende?

Seit geraumer Zeit vertrösten wir Interessierte mit unserer Warteliste. Beinahe täglich flattern uns Anmeldungen für die Ökokiste ins Postfach. Wir erhalten Anrufe und Nachfragen. Unsere Antwort darauf ist seit Monaten gleich: "Es tut uns leid, unsere Kapazitätsgrenze ist erreicht, wir können Ihnen keine Lieferzusage geben". Ja, so ist das. Glauben Sie uns, leicht fällt  uns das nicht immer. 

An dieser Stelle erklären wir Ihnen gern, warum das so ist und wie sich das zukünftig ändern wird. 

Nun, die fertige Ökokiste vor der Tür unserer KundInnen hat eine nicht ganz unkomplexe Vorgeschichte. Die wichtigste Grundvoraussetzung, damit wir die Ökokisten packen und ausliefern können, ist Platz. Nämlich Platz in unseren Kühlhäusern, Platz an den Packstellen, Platz in den Lieferfahrzeugen. Und das ist genau der Grund, warum wir momentan die Pause-Taste gedrückt halten, denn unsere Kisten werden immer noch in der Scheune des Hofes gepackt. Und - das müssen Sie uns glauben - wir sind MeisterInnen im Ausnutzen von sämtlichen Ecken, Regalflächen und Stellplätzen. Auch im Kistenstapeln sind wir gut in Übung...

 Ja, wir könnten neue Fahrzeuge anschaffen - vielleicht. Dann fehlt aber immer noch der Platz zum Lagern der Ware und der fertigen Kisten. Wir könnten hier auch ein Containerdorf aufstellen und somit weiteren Platz schaffen... Aber das ist erstens enorm aufwändig und  wenig effektiv. Zweitens haben wir uns dagegen entschieden, da wir andere Pläne haben...

Diese Pläne sehen einen Neubau vor. Tatsächlich lagen sie sehr lange in der Schublade, sie wurden gewälzt, verworfen, überdacht und schließlich doch auf den Weg gebracht. Allerdings ist dieser Weg nicht gerade einfach und viele, viele Schritte sind notwendig. Allen voran eine Baugenehmigung. Glücklicherweise kam diese noch kurz vor Jahresende - als Weihnachtsgeschenk sozusagen. Wir werden also anbauen bzw. neu bauen. Es ist geplant, in der Nähe des Stalls eine Halle zu errichten. Diese wird viel Platz für die Vermarktung bereitstellen. Aber auch die Aufbereitung und Lagerung unseres Lagergemüses soll darin Platz finden. Es ist also ein etwas größeres Projekt, das sich verständlicherweise nicht von heute auf morgen in die Tat umsetzen lässt. 

Das sind nun also unsere Pläne. Haben wir dann erst einmal den zusätzlichen Platz gewonnen (und unsere Fahrzeugflotte ausgebaut), werden wir unsere NeukundInnen nicht mehr vertrösten müssen. Dennoch ist es nicht unser Anliegen, ins Unermessliche zu wachsen. Wir sind immer noch ein Demeter-Hof, uns liegt die Nähe zu unseren KundInnen am Herzen, wir schaffen viel mit unserer Hände Kraft - und das soll auch so bleiben! Wir sind davon überzeugt, dass Qualität immer wichtiger als Quantität ist und wollen gesund wachsen. Wir hoffen also weiterhin auf Ihr Verständnis, sollten Sie von uns vertröstet werden. 

Kommen Sie doch gern in unseren Hofladen! Wir haben hier Spielmöglichkeiten für die Kleinen, Kühe zum Bestaunen und viel Frische Luft für die sich ein Ausflug nach Mahlitzsch lohnt! 

2. Februar 2021

Wir liefern klimafreundlich?!

Zertifikat Prima Klima

CO2

Vermeiden - Reduzieren - Kompensieren

Klimaschutz und die damit verbundene Kompensation schädlicher Emissionen ist ein aktuelles wie streitbares Thema. Dass es in Bezug auf unser Klima, Umweltschutz und Biodiversität fünf nach zwölf ist, dürfte uns allen jedoch klar sein. Nicht nur wir als Mitglied im Verband Ökokiste e.V., sondern weil es uns ein persönliches, wichtiges Anliegen ist, haben uns dem Thema verpflichtet und sind regelmäßig aktiv.

Bei den Verbandstreffen mit etwa 40 Ökokistenbetrieben aus ganz Deutschland wurde in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert, ob dieses Thema fest in unsere Arbeit integriert werden soll. Schließlich ist es bereits unser Ziel, so umweltschonend wie möglich zu wirtschaften. Nun haben wir uns für die Verankerung in den Verbandsrichtlinien entschieden und prüfen seit 2019 jährlich unseren CO2-Ausstoß, den wir in einer Bilanz erfassen. So sehen wir zum einen, wo es Verbesserungsbedarf gibt und können direkt aktiv werden. Auf der anderen Seite ist eine solche Bilanz die Grundlage, um unseren CO2-Ausstoß zu kompensieren.

Natürlich hat es für uns Priorität, Emissionen zu vermeiden und zu reduzieren. In einigen Bereichen unseres Betriebes sind sie leider dennoch unumgänglich. Denn beispielsweise unsere Liefertouren durch Lastenfahrräder abzudecken ist nahezu unmöglich. Auch die Technologie der E-Fahrzeuge ist für uns derzeit nicht praktikabel. Es gibt unzählige Beispiele mehr, die verdeutlichen, dass wir CO2 ausstoßen, obwohl die Vermeidung für uns an erster Stelle steht.  

Wo also Emissionen nicht vermieden oder deutlich reduziert werden können, ist es sinnvoll, diese zu kompensieren. Einen Teil davon erledigen wir durch das Pflanzen von Gehölzen und Bäumen. Unser Betrieb verfügt über eine eigene Land- und Forstwirtschaft und baut Humus (der übrigens fähig ist, CO2 zu binden) auf. Neben allen positiven Aspekten für Artenvielfalt und Naturschutz erhöht dies auch die CO2-Speicherkapazität der Umgebung. 

Den Großteil unserer Emissionen kompensieren wir mithilfe von PRIMAKLIMA e.V. Der Verein verwirklicht weltweit Aufforstungsprojekte, darunter in Bolivien, Nicaragua und auch in Sachsen. In 30 Jahren konnten bereits über 14 Millionen Bäume gepflanzt werden. Durch die Pflanzung von Bäumen kann CO2 auf natürliche Weise wieder eingebunden werden.

Ja gut, und warum geschieht das nicht vor Ort? In der Tat ist es so, dass wir liebend gern auf unseren Flächen Bäume pflanzen würden. Einige Stellen sind dafür geeignet und dort machen wir das auch. Es ist jedoch nicht überall ideal und unser Schwerpunkt liegt im Acker- und Gemüsebau. Und: Für das Klima ist es nicht entscheidend, wo der Ausgleich stattfindet. Es lassen sich also Emissionen auch an entfernter Stelle ausgleichen. Dennoch überlegen wir gemeinsam mit unserem Verband, künftig konkrete, regionale Projekte zu unterstützen.

Das Thema Klimaschutz wird uns also weiterhin begleiten! Sie haben Ideen, Vorschläge oder Fragen? Schreiben Sie uns!

7. Januar 2021

Warteliste - warum das?

Wir sind an unserer derzeitigen Kapazitätsgrenze angekommen und können keine neuen KundInnen mehr aufnehmen. Falls wir in Ihrem Wohngebiet wieder NeukundInnen aufnehmen können, nehmen wir Kontakt zu Ihnen auf. Sie können uns Ihre Daten über unser Formular Probelieferung-Warteliste überlassen. Falls Kapazitäten frei werden, melden wir uns bei Ihnen. 

Warteliste

An dieser Stelle erklären wir Ihnen, warum wir aktuell keine NeukundInnen aufnehmen können und wie Sie uns ein klein wenig unterstützen können. 

Im vergangenen Jahr haben wir bereits zwei neue Fahrzeuge angeschafft sowie unser Fahrerteam erweitert. Darüber hinaus sind unsere Lagerkapazitäten gewachsen und die Logistik wurde an vielen Stellen optimiert. So konnten wir innerhalb weniger Monate unseren Kundenstamm ausbauen und erfreuen uns immer noch an der hohen Nachfrage. Das freut und motiviert uns! Außerdem möchten wir in dieser Zeit für Sie da sein und Sie mit guten Lebensmitteln versorgen. Dennoch ist die aktuelle Zeit für uns eine herausfordernde, denn als gewachsenes Unternehmen, dass in engster Verbindung zur Region steht, achten wir darauf, dass unsere (Wachstums-)Schritte wohl überlegt und angemessen stattfinden. Aus diesem Grund gibt es nun wieder eine Warteliste. Denn unsere Fahrzeuge sind nahezu überfüllt, die Kisten knapp, die Lager bis zur Grenze bestückt... 

Folgende Hinweise gelten nach wie vor rund um den Bestellprozess sowie die Anlieferungen:

  1. Aufgrund der erhöhten Nachfrage kann es immer wieder zu Überlastungen unseres Online-Shops kommen, vor allem am Wochenende. Bitte versuchen Sie, so früh wie möglich zu bestellen und die Abendzeiten zu vermeiden. Falls Sie Ihre Bestellung nicht aufgeben können, melden Sie sich bitte per E-Mail bei uns. Auch telefonisch bearbeiten wir Ihre Anfragen, außerhalb der Bürozeiten steht der Anrufbeantworter bereit. 
     
  2. Teilweise kommt es zu Lieferengpässen. Auch unser Großhändler hat in dieser Zeit alle Hände voll zu tun. Obwohl im vergangenen Jahr an vielen Stellen optimiert wurde, sind die Lieferketten dennoch ausgelastet. So kommt es vor, dass uns teilweise Produkte nicht geliefert werden können. Sie sehen auf Ihren Lieferscheinen Details dazu - bitte sehen Sie zuerst dort nach, wenn Sie ein Produkt Ihrer Bestellung vermissen sollten. 
     
  3. Bitte sorgen Sie nach Möglichkeit für einen kontaktlosen Abstellort. Um Sie und unser Fahrerteam zu schützen, wünschen wir uns eine kontaktlose Übergabe der Kiste. Bitte teilen Sie uns einen zugänglichen, witterungs- und diebstahlgeschützten Ort mit. Falls dies nicht möglich sein sollte: Bitte beachten Sie die geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Unsere Fahrerteam ist angewiesen, bei der Übergabe der Kiste Mund- und Nasenschutz zu tragen.
     
  4. Haushalte, die sich in Quarantäne befinden, beliefern wir natürlich auch. Um Infektionen in unserem Fahrerteam zu vermeiden, sagen Sie uns bitte Bescheid, wenn Ihr Haushalt in Quarantäne ist, dann organsieren wir die Kistenzustellung so kontaktlos wie nur möglich.
     
  5. Gutscheine: Leider können wir aufgrund der Warteliste momentan nur bedingt Gutscheine oder Geschenk-Abos ausstellen. Diese können nur von aktiven KundInnen eingelöst werden.
     
  6. Wir benötigen unsere grünen sowie blauen Ökokisten zurück! Wir benötigen unbedingt das Leergut zurück, da uns sonst die Kisten ausgehen. Bitte stellen Sie es am besten schon morgens an Ihren Ablageort.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und hoffen, dass sich die Situation bald entspannt. Bleiben Sie gesund und lassen Sie uns weiterhin zuversichtlich und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken!

Ihr Team der Mahlitzscher Ökokiste

24. 08. 2020

Alles Dinkel! - Neuigkeiten aus der Mahlitzscher Bäckerei

Ab September möchten wir rund um unser Brot einige Veränderungen umsetzen, die wir Ihnen hiermit gern näher beleuchten.

Für unsere Brote – außer den Toastbroten – verwenden wir zukünftig Dinkel- bzw. Dinkelvollkorn- anstelle von Weizenmehl.

Dinkel ist besonders gut verträglich und zeichnet sich durch sein feines, nussiges Aroma aus. Sie, liebe Kundinnen und Kunden, fragen immer wieder nach Dinkelbroten bzw. weizenfreien Backwaren – diesem Wunsch können wir nun nachkommen.

Alles ist vorbereitet, wir haben unsere Rezepturen angepasst, neue Etiketten gedruckt und die Lager gefüllt, sodass ab September ein Teil unserer Brote in neuem Gewand daherkommt.

Dinkel ist in der Verarbeitung etwas aufwändiger, da er nach der Ernte zusätzlich entspelzt werden muss. Die Spelze umschließt das Dinkelkorn und sorgt auf diese Weise dafür, dass im Reifeprozess unerwünschte Umweltstoffe nicht an das wertvolle Korn gelangen. In der Miltitzer Mühle, nur wenige Kilometer von Mahlitzsch entfernt, wird der Dinkel dann in einem besonderen Verfahren von der Spelze getrennt. Diese aufwändige Arbeit verteuert natürlich am Ende die Backwaren. 

Neu ins Sortiment kommt das Dinkeltoast – ein helles Brot mit 100% Dinkelmehl. Wir haben uns außerdem dazu entschlossen, Leinsamen-, Sonnenblumenkern-, Hirse-, Dinkel-Möhrchen sowie Dinkel-Roggenbrot in kleineren Größen anzubieten. Diese Brote sind durch ihren hohen Anteil an Saaten besonders hochwertig und nährstoffreich.

Unverändert bleibt für Sie natürlich die Qualität unserer Backwaren. Besonders die Verträglichkeit des Dinkels wird Sie überzeugen, denn durch seine leicht verträglichen Bestandteile sowie die schonende Fermentierung mittels Sauerteiges erhalten Sie wunderbar bekömmliche Brote!

10. 06. 2020

Farbenfrohe Sommerboten - Essbare Blüten aus Mahlitzsch

Unsere essbaren Blüten zaubern Farbe auf Ihre Teller! Dafür werden die Blüten von Kräutern wie Ringelblume, Borretsch oder Kapuzinerkresse sorgsam gepflückt und verpackt. Für noch mehr Farbtupfer sorgen saisonal Schnittlauch- oder Rucolablüten. Auch Heilkräuter wie Kamille sind mit von der Partie. Alle sind natürlich unbehandelt!

Zaubern Sie zum Beispiel im Handumdrehen hübsche Eiswürfel: Ganz einfach in die Eiswürfelform Borretschblüten geben, Wasser hinzu und tieffrieren. Ein wirklich feiner Hingucker im Sommer! Die Blüten von Kapuzinerkresse und Ringelblumen lassen sich wunderbar zum Dekorieren von Speisen aller Art verwenden. Ob im Salat, zum Käse oder auch in Kräuterbutter sind sie das gewisse Etwas und können einfach mit verspeist werden, denn nicht nur das Auge isst schließlich mit!

Die Blüten sind ein wertvolles Produkt, das seinen Preis hat, - ja! Sie sind ein wundervolles Geschenk oder Mitbringsel, jenseits von Schokolade oder Wein!

Detaillierte Infos rund um essbare Blüten finden sich auch online, hier zum Beispiel. 

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen! Haben Sie noch andere Verwendungsideen für uns?

28.05.2020

Äpfel und Möhren aus Italien, Gurken aus Spanien  - Warum?

Wir möchten noch einmal genauer auf das Thema Verfügbarkeiten sowie regionale Lebensmittel eingehen. 

Beim Einkauf von Obst und Gemüse über den Großhandel achten wir stets auf die Herkunft der Waren. Unser oberstes Ziel ist, Früchte regional zu beziehen und diese an Sie weiterzugeben. 

Nun ist aber in diesem Jahr alles anders. Äpfel, die sonst aus heimischen Lagern bis knapp vor die nächste Ernte reichten und gut verfügbar waren, sind hierzulande nur noch in kleinen Mengen zu bekommen oder derzeit gar nicht mehr verfügbar. Nun ist der Apfel ein Klassiker, der als Pausenverpflegung für Groß und Klein unverzichtbar ist... 

Woche für Woche planen wir Ihre Ökokisten mit viel Sorgfalt und Anspruch an Vielfältigkeit. Äpfel sind dabei sehr beliebt und damit eine feste Größe in unseren Kisten. Seit Kurzem sind wir jedoch hin und her gerissen. Durch die erhebliche Nachfrage (ja, wieder und immer noch!) der letzten Wochen und das große Interesse an biologisch erzeugten Lebensmitteln sind die Lager hierzulande leer gefegt und damit uns die Hände gebunden. Birnen beispielsweise haben wir aus dem Sortiment genommen, da sie für uns in ganz Europa nicht mehr zu bekommen sind.

Andererseits haben wir uns entschieden, bereits jetzt Steinobst ins Sortiment aufzunehmen - wenn auch mit etwas Bauchschmerzen. Wir möchten natürlich Vielfalt und Abwechslung bieten und genauso Saisonalität und Regionalität nicht aus den Augen verlieren. Leider können wir jedoch nicht von Woche zu Woche Rhabarber oder Erdbeeren für die Ökokisten verplanen. Und ja, Aprikosen und Pfirsiche kommen aus Spanien oder Italien - genau wie die Äpfel. Es ist also derzeit wie vom Regen in die Traufe kommen... 

Auch beim Gemüse sieht es teilweise nicht anders aus. Gurken aus Thüringen waren nur sehr kurz verfügbar und schneller ausverkauft als gedacht, sodass wir wieder auf eine Salatgurke aus Spanien zurückgreifen müssen. 

Es ist also derzeit ein Balance-Akt, die Kisten so zu planen, um unsere Ideale und nicht zuletzt die Richtlinien des Ökokisten-Verbandes sowie Ihre Wünsche unter den berühmten Hut zu bringen...

22.05.2020

Von Lieferengpässen und Ersatzartikeln

In den letzten Wochen und Monaten ist die Nachfrage nach gelieferten Lebensmitteln stark gestiegen. Für uns als Ökokistenbetrieb ist es derzeit aufwändiger, den Einkauf unserer Waren bestmöglich zu gestalten und genau abzuwägen, welche Artikel wir bestellen, denn die Verfügbarkeiten schwanken beinahe täglich. Frische Produkte wie Früchte aller Art oder Blattgemüse sowie verarbeitete Waren wie Mehle, Tofuprodukte sind sehr häufig nicht lieferbar. 

Woran das liegt?

Durch die hohe Nachfrage wurde vorproduziert und Lagerbestände schon eher verbraucht als in anderen Jahren. Nun muss Getreide und Gemüse auf den Feldern erst einmal wieder nachwachsen, bevor es verarbeitet werden kann. 

Dazu kommen die Beschränkungen im Transport. An Grenzen stehen die LKWs und kommen nur nach stunden- oder tagelangem Warten weiter. Selbst Verpackungen sind teilweise knapp geworden. In den Ländern Südeuropas fehlen zudem helfende Hände, die den Ansturm bewältigen können. 

Dies alles hat hierzulande zur Folge, dass wir teilweise bestimmte Produkte nicht liefern können. Leider mitunter auch sehr kurzfristig. Unser Großhändler plant für uns beispielsweise Äpfel. Und wir planen natürlich auch damit. Nun ist aber die Nachfrage derart hoch, dass regionale, deutsche Lageräpfel innerhalb von wenigen Tagen ausgehen. In solchen Situationen müssen wir dann improvisieren. Packen wir Ihnen andere Äpfel in die Kisten oder keine? Oder vielleicht solche, die nicht regional sind? 

Was wäre Ihnen am Liebsten?

Oft steht uns auch kein geeigneter Ersatz zur Verfügung und Ihre Bestellungen fallen viel geringer aus als erwartet... 

Dafür möchten wir uns zum einen entschuldigen und zum anderen aber auch für Verständnis werben - diese Situation ist für uns alle neu! Es sei Ihnen gewiss, dass wir unser bestes geben, damit sie ihre Lieferungen vollständig erhalten!