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Käse ist ein lebendiges Lebensmittel – und genau darin liegt sein besonderer Reiz. Anders als viele andere Produkte entwickelt er sich auch nach dem Kauf kontinuierlich weiter: Aromen werden intensiver, die Textur verändert sich, und der Geschmack gewinnt an Tiefe.
Käse mag es kühl, aber nicht kalt. Bitte bewahrt den Käse im Kühlschrank auf, am besten im Gemüsefach bei etwa 10 °C. So bleibt der Käse in seiner Entwicklung aktiv, ohne zu schnell zu reifen, und kann sein volles Aroma bewahren.
Tatsächlich ist die Lagerung in speziellem Käsepapier oder lockerem Pergament meist die bessere Wahl, da der Käse darin „atmen“ kann und seine natürliche Reifung nicht gestört wird. So wird überschüssige Feuchtigkeit reguliert, ohne dass der Käse austrocknet. In geschlossenen Dosen hingegen staut sich leicht Feuchtigkeit, was unerwünschte Schimmelbildung fördern und das Aroma negativ beeinflussen kann – besonders bei Weichkäse.
Wenn eine Dose verwendet wird, sollte sie daher nicht luftdicht verschlossen sein oder regelmäßig gelüftet werden. Insgesamt gilt: Papier unterstützt den kontinuierlichen Reifeprozess besser und sorgt für den authentischsten Käsegenuss.
Nicht jeder Schimmel auf Käse ist ein Grund zur Sorge – entscheidend ist, ob es sich um „guten“ oder „schlechten“ Schimmel handelt. Edelschimmel, wie er etwa bei Camembert oder Gorgonzola gezielt eingesetzt wird, ist unbedenklich und trägt sogar maßgeblich zum Geschmack und zur Reifung des Käses bei.
Anders sieht es bei ungewolltem Schimmel aus: Bildet sich auf Schnittkäse oder Hartkäse plötzlich ein pelziger Belag in ungewöhnlichen Farben wie grün, schwarz oder rosa, ist Vorsicht geboten. Bei Hartkäse kann man betroffene Stellen großzügig entfernen, da der Schimmel meist nicht tief eindringt. Weichkäse hingegen sollte bei unerwünschtem Schimmel vollständig entsorgt werden, da sich die Sporen leicht im ganzen Käse ausbreiten.